Eine äußerst effiziente Maßnahme der Kundenbindung ist die Einführung von Bonussystemen und Payback-Karten. Supermärkte, Tankstellen, Kaufhausketten – in vielen Bereichen ist die Paybackkarte einsetzbar. Das Prinzip der Paybackkarte ist denkbar simpel. Die Plastikkarte wird mittels Kartendrucker, auch Chipkartendrucker genannt, erstellt. Der Kartendrucker bedruckt und personalisiert jegliche Art von Plastikkarte. Neben der Payback-Karte werden Mitgliedsausweise für den Sportverein, Firmenausweise und mittlerweile auch Personalausweise erstellt. Mittels Farbband und Thermo-Druckknopf, an dem die Plastikkarte vorbeigeführt wird, druckt der Kartendruck entsprechende Angaben und Informationen auf die Karte. Durch die Hitze, die vom Druckknopf abgegeben wird überträgt sich die Farbe des Farbbands auf die Plastikkarte. Je nach Einsatzgebiet der Plastikkarte sind unterschiedliche Angaben interessant. Während die Payback-Karte beispielsweise nicht personalisiert wird, das heißt nicht mit dem Namen des Trägers bedruckt ist, ist das bei jeglicher Form von Mitgliedsausweisen sehr wohl der Fall. Zudem wird in diesen Bereichen zusätzlich mit Lichtbilddruck gearbeitet. Über den reinen Kartendruck hinaus benötigen viele Formen der Plastikkarte einen Magnetstreifen oder einen Chip, der ebenfalls mittels Kartendrucker aufgedruckt wird. Im Fall der Payback-Karte wird auf dem Magnetstreifen das virtuelle Punktekonto des Besitzers gespeichert. Durch regelmäßiges Einkaufen erhöht sich das Punktekonto nach und nach bis schließlich eine festgesetzte Punktegrenze erreicht ist, bei der die virtuellen Payback-Punkte gegen reale Ware umgetauscht werden. Durch die Kundenbindung mittels Payback-Karte wirkt sich der Einsatz der Plastikkarte positiv auf das Unternehmen aus. Entsprechend der Funktionen, die ein Kartendrucker aufweisen soll, variieren die Anschaffungspreise stark. Je multifunktionaler der Drucker ist desto teurer wird er. Die günstigsten Kartendrucker fangen im vierstelligen Bereich an.
Feb 17
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